Also WIR würden Twitter ja kaufen, wenn wir könnten!

Von der Social Media Plattform Twitter hört man ja im Moment nicht so viele gute Nachrichten. Es findet sich irgendwie kein Käufer und dann die letzten Tage Meldungen über erhebliche Jobkürzungen. Und die Zukunft wird teilweise auch echt mies geredet.
Aber Twitter ist nicht tot! Twitter ist unheimlich lebendig, schnell, echt und nah dran!

Privat auf Twitter unterwegs

Lange habe ich mich „damals“ privat ein wenig gegen Twitter gesträubt. Dachte „du hast doch schon Facebook – wo soll da der Unterschied sein?!“ Das ist doch wieder nur ein neuer Zugang, ein neues Passwort das du dir merken musst. Lästig. Und nachdem ich mich dann doch testweise angemeldet hatte, waren die ersten Kennenlern-Klicks auch wirklich sehr befremdlich. Erstmal.

Aber dann haben wir uns angefreundet – sehr gut sogar! Und seitdem ist Twitter eine App, die auf keinen Fall auf meinem Smartphone fehlen darf! Twitter ist anders als Facebook. Auch wenn wir User es lieben Bilder und Videos zu konsumieren – die Tweets (also die kurzen Textnachrichten) haben ihren ganz eignen Reiz! Die ersten Tage war ich erstaunt darüber, wie viele tolle Sachen man dort lesen kann – mit wenigen Zeichen auf den Punkt gebracht! Witziges, sarkastisches, Alltagsweisheiten oder ähnliches. Unzählige Tweets sprudeln nur so über vor Wort-Kreativität. Anfänglich muss man natürlich erstmal schauen, wem man „folgen“ möchte, aber nach und nach hat man dann irgendwann seine ganz persönliche „Filter-Bubble“, in der es fast ausschließlich um Themen geht, die einen interessieren!

Worüber spricht die Social-Media-Welt?

Darüber hinaus kann man aber auch einfach mal die Trends beobachten – Themen über die die Twitterwelt gerade angeregt „diskutiert“. Sonntag Abends findet man übrigens oft den #Tatort in den Trends und es ist eine Erfahrung wert, beides einmal parallel zu verfolgen. Man hat das Gefühl mit einer großen Gemeinschaft zu konsumieren und zu kommentieren. Das muss ja deswegen nicht zur Gewohnheit werden 😉

Politische Themen werden übrigens ebenso diskutiert – News im Allgemeinen kann man sehr gut über Twitter verfolgen!

Das Interessante ist aber: auch wenn durchaus Werbung (ob direkt oder indirekt) in der eigenen Timeline hat  – vieles fühlt sich „näher“, persönlicher und direkter an. Und genau hier sehe ich auch den großen Vorteil für Unternehmen in Twitter.

Twitter macht Unternehmen greifbarer

Das ist nichts Neues! Twitter kann den Kommunikationsweg vom Kunden zum Unternehmen erheblich verkleinern – viele große Firmen nutzen diesen Kanal bereits erfolgreich!

Sicherlich – auch auf Facebook kann man sich mit einem Besucherbeitrag an Unternehmen wenden und dieses kann darauf auch antworten. Das geschieht aber etwas verborgener. Bei Twitter hingegen kann man die Reaktion auf einen anderen Tweet direkt in der Timeline des Unternehmen sehen. Und wenn diese dann noch gute Social-Media-Teams haben, dann kommen da teils ziemlich gute, humorvolle Antworten bei raus. Und so etwas wiederum macht das Unternehmen transparenter und sympathischer! Man bekommt das Gefühl vermittelt, direkten Kontakt zu haben – ja vielleicht sogar Einfluss nehmen zu können. Natürlich bedeutet es viel Arbeit und auch Mut, diesen offenen Kontakt zu den Kunden oder potentiellen Kunden zu pflegen. Es könnten ja auch negative Reaktionen kommen und man muss diese dann zu händeln wissen. Aber,  wenn man es gut macht, wird es sich lohnen!

Doppelter Content?

Wenn man sich als Unternehmen entscheidet einen Twitter-Account anzulegen – postet man dann das gleiche wie auf Facebook? Nein. Selbstverständlich kann man zum Beispiel über beide Kanäle einen neuen Blogbeitrag verlinken. Aber ansonsten sollte man schon für Abwechslung sorgen.
Nehmen wir beispielsweise Tchibo. Auf Facebook findet man viele Werbebilder und Videos, neue Produkte, Gewinnspiele und natürlich News. Geht man auf die Profilseite von Tchibo auf Twitter, so hat man das Gefühl „hinter die Kulissen“ zu schauen. Man rückt noch ein bisschen näher ran. Tchibo füttert diesen Bereich nämlich unter anderem auch mit alltäglichen Bildern von Mitarbeitern, die zum Beispiel eigene Produkte verwenden. Auf Twitter wird auch viel intensiver ein eigener Blog gepushed und Tchibo reagiert hier eben auf andere Beiträge und Kundenkommentare. Kurz und menschlich. Diese Nähe die hier aufgebaut wird, ist unbezahlbar! Denn nur so bekommt man Kunden, die sich mit dem Produkt, der Marke, dem Unternehmen identifizieren. Was wollen wir mehr?

Twitter als zusätzliche Marketing-Möglichkeit wahrnehmen

Man sollte sich natürlich immer zuerst über seine Ziele und Zielgruppe im Klaren sein – nicht für jeden ist Twitter interessant! Wenn man aber die Beziehung zu seinen Kunden stärken möchte, wenn man persönlich und „echt“ auftreten will, wenn man sich Feedback  erwünscht, wenn man seine Kunden besser kennenlernen möchte… all das sind Gründe, sich (neben Facebook und Instagram) auch diesem Kanal zu öffnen. Selbstverständlich brauchen Sie dafür geschulte Mitarbeiter oder eine Agentur, die Ihnen im Social-Media-Bereich unter die Arme greift, denn „nebenbei“ lässt sich das nicht effektiv stemmen. Wir als Internetagentur können mit Ihnen gerne ein Social-Media-Konzept, zugeschnitten auf Ihr Unternehmen und Ihr Budget, erstellen. Twitter kaufen können wir – wie gesagt – leider nicht.

Und ich persönlich lese jetzt noch ein bisschen, was die bei Tchibo so machen 😉
(und nein – ich bekomme dafür gerade keinen Kaffee geschenkt!)

Jovita Braun Verfasst von:

Nach einem mehrmonatigen Praktikum konnten wir Jovita Braun für eine Ausbildung zur Mediengestalterin gewinnen, die sie als Jahrgangsbeste abschloss und die anschließende Übernahme zur reinen Formalie machte. Mit ihrer kommunikativen Art und Ihrer guten Laune war sie prädestiniert für den nächsten Schritt: Jovita und Kerstin bilden gemeinsam unser Social Media Kompetenzteam - welches on demand von den übrigen Team-Mitgliedern ergänzt und unterstützt wird.

  • Von der Social Media Plattform Twitter hört man ja im Moment nicht so viele gute Nachrichten. Es findet sich irgendwie kein Käufer und dann die letzten Tage Meldungen über erhebliche Jobkürzungen. Und die Zukunft wird teilweise auch echt mies geredet.
    Aber Twitter ist nicht tot! Twitter ist unheimlich lebendig, schnell, echt und nah dran!

    Privat auf Twitter unterwegs

    Lange habe ich mich „damals“ privat ein wenig gegen Twitter gesträubt. Dachte „du hast doch schon Facebook – wo soll da der Unterschied sein?!“ Das ist doch wieder nur ein neuer Zugang, ein neues Passwort das du dir merken musst. Lästig. Und nachdem ich mich dann doch testweise angemeldet hatte, waren die ersten Kennenlern-Klicks auch wirklich sehr befremdlich. Erstmal.

    Aber dann haben wir uns angefreundet – sehr gut sogar! Und seitdem ist Twitter eine App, die auf keinen Fall auf meinem Smartphone fehlen darf! Twitter ist anders als Facebook. Auch wenn wir User es lieben Bilder und Videos zu konsumieren – die Tweets (also die kurzen Textnachrichten) haben ihren ganz eignen Reiz! Die ersten Tage war ich erstaunt darüber, wie viele tolle Sachen man dort lesen kann – mit wenigen Zeichen auf den Punkt gebracht! Witziges, sarkastisches, Alltagsweisheiten oder ähnliches. Unzählige Tweets sprudeln nur so über vor Wort-Kreativität. Anfänglich muss man natürlich erstmal schauen, wem man „folgen“ möchte, aber nach und nach hat man dann irgendwann seine ganz persönliche „Filter-Bubble“, in der es fast ausschließlich um Themen geht, die einen interessieren!

    Worüber spricht die Social-Media-Welt?

    Darüber hinaus kann man aber auch einfach mal die Trends beobachten – Themen über die die Twitterwelt gerade angeregt „diskutiert“. Sonntag Abends findet man übrigens oft den #Tatort in den Trends und es ist eine Erfahrung wert, beides einmal parallel zu verfolgen. Man hat das Gefühl mit einer großen Gemeinschaft zu konsumieren und zu kommentieren. Das muss ja deswegen nicht zur Gewohnheit werden 😉

    Politische Themen werden übrigens ebenso diskutiert – News im Allgemeinen kann man sehr gut über Twitter verfolgen!

    Das Interessante ist aber: auch wenn durchaus Werbung (ob direkt oder indirekt) in der eigenen Timeline hat  – vieles fühlt sich „näher“, persönlicher und direkter an. Und genau hier sehe ich auch den großen Vorteil für Unternehmen in Twitter.

    Twitter macht Unternehmen greifbarer

    Das ist nichts Neues! Twitter kann den Kommunikationsweg vom Kunden zum Unternehmen erheblich verkleinern – viele große Firmen nutzen diesen Kanal bereits erfolgreich!

    Sicherlich – auch auf Facebook kann man sich mit einem Besucherbeitrag an Unternehmen wenden und dieses kann darauf auch antworten. Das geschieht aber etwas verborgener. Bei Twitter hingegen kann man die Reaktion auf einen anderen Tweet direkt in der Timeline des Unternehmen sehen. Und wenn diese dann noch gute Social-Media-Teams haben, dann kommen da teils ziemlich gute, humorvolle Antworten bei raus. Und so etwas wiederum macht das Unternehmen transparenter und sympathischer! Man bekommt das Gefühl vermittelt, direkten Kontakt zu haben – ja vielleicht sogar Einfluss nehmen zu können. Natürlich bedeutet es viel Arbeit und auch Mut, diesen offenen Kontakt zu den Kunden oder potentiellen Kunden zu pflegen. Es könnten ja auch negative Reaktionen kommen und man muss diese dann zu händeln wissen. Aber,  wenn man es gut macht, wird es sich lohnen!

    Doppelter Content?

    Wenn man sich als Unternehmen entscheidet einen Twitter-Account anzulegen – postet man dann das gleiche wie auf Facebook? Nein. Selbstverständlich kann man zum Beispiel über beide Kanäle einen neuen Blogbeitrag verlinken. Aber ansonsten sollte man schon für Abwechslung sorgen.
    Nehmen wir beispielsweise Tchibo. Auf Facebook findet man viele Werbebilder und Videos, neue Produkte, Gewinnspiele und natürlich News. Geht man auf die Profilseite von Tchibo auf Twitter, so hat man das Gefühl „hinter die Kulissen“ zu schauen. Man rückt noch ein bisschen näher ran. Tchibo füttert diesen Bereich nämlich unter anderem auch mit alltäglichen Bildern von Mitarbeitern, die zum Beispiel eigene Produkte verwenden. Auf Twitter wird auch viel intensiver ein eigener Blog gepushed und Tchibo reagiert hier eben auf andere Beiträge und Kundenkommentare. Kurz und menschlich. Diese Nähe die hier aufgebaut wird, ist unbezahlbar! Denn nur so bekommt man Kunden, die sich mit dem Produkt, der Marke, dem Unternehmen identifizieren. Was wollen wir mehr?

    Twitter als zusätzliche Marketing-Möglichkeit wahrnehmen

    Man sollte sich natürlich immer zuerst über seine Ziele und Zielgruppe im Klaren sein – nicht für jeden ist Twitter interessant! Wenn man aber die Beziehung zu seinen Kunden stärken möchte, wenn man persönlich und „echt“ auftreten will, wenn man sich Feedback  erwünscht, wenn man seine Kunden besser kennenlernen möchte… all das sind Gründe, sich (neben Facebook und Instagram) auch diesem Kanal zu öffnen. Selbstverständlich brauchen Sie dafür geschulte Mitarbeiter oder eine Agentur, die Ihnen im Social-Media-Bereich unter die Arme greift, denn „nebenbei“ lässt sich das nicht effektiv stemmen. Wir als Internetagentur können mit Ihnen gerne ein Social-Media-Konzept, zugeschnitten auf Ihr Unternehmen und Ihr Budget, erstellen. Twitter kaufen können wir – wie gesagt – leider nicht.

    Und ich persönlich lese jetzt noch ein bisschen, was die bei Tchibo so machen 😉
    (und nein – ich bekomme dafür gerade keinen Kaffee geschenkt!)

    Jovita Braun Verfasst von:

    Nach einem mehrmonatigen Praktikum konnten wir Jovita Braun für eine Ausbildung zur Mediengestalterin gewinnen, die sie als Jahrgangsbeste abschloss und die anschließende Übernahme zur reinen Formalie machte. Mit ihrer kommunikativen Art und Ihrer guten Laune war sie prädestiniert für den nächsten Schritt: Jovita und Kerstin bilden gemeinsam unser Social Media Kompetenzteam - welches on demand von den übrigen Team-Mitgliedern ergänzt und unterstützt wird.

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