Freelancer oder Agentur

Wie Du den optimalen Partner findest

Wenn Du eine grafische Leistung, eine Werbung oder ein Webdesign haben möchtest, stehst Du vor der Qual der Wahl. Das Angebot ist ziemlich umfangreich. Und wir wollen dir bei einer Grundsatzentscheidung behilflich sein – vertraust Du Dich einem Freelancer oder einer Agentur an?

Fassen wir mal rasch die gängigen Klischees zusammen. Freelancer sind unzuverlässig, Agenturen sind zu teuer. Was tun?

Lass uns doch mal kurz die gängigen Klischees näher beleuchten:

Freelancer sind Einzelkämpfer, die oft nebenbei oder zwischen den Jobs alleine Leistungen anbieten. Corporate Design, Animation, Videos, Webdesign. Was passiert, wenn der Freelancer einen neuen Job annimmt, sich entschließt ein Sabbatical im Himalaya anzutreten oder schlichtweg krank wird? Der Kunde bleibt auf der Strecke  – vor allem wenn es nicht um einmalige Jobs geht, sondern um dauerhafte Angelegenheiten, wie bei einer Webseite?

Zudem gibt es für Dich als Unternehmer einen klitzekleinen Wermutstropfen. Wenn Du einen freischaffenden Künstler, Texter, Copywriter, Designer oder anderweitigen Freelancer beauftragst, werden Ende des Jahres 5% seines Honorars als Künstlersozialabgabe fällig. Die Künstlersozialkasse meldet sich bei Dir!  Abgesehen von lästigem Verwaltungsaufwand (Schriftliche Erklärung an die KSK) -berücksichtige das bei deinem Preisvergleich!

Wir möchten beileibe nicht die kreativen Leistungen von Freelancern herunterspielen. Viele sind sehr gut oder hervorragend! Für einmalige Leistungen immer top! Aber gerade für dauerhafte Themen wie Webseiten raten wir von Freelancern ab!

Agenturen haben den großen Vorteil, dass sie durch eine gewisse personelle Breite oft auch über ein größeres Leistungs- und Kompetenzspektrum verfügen. Aber sie sind auch dafür bekannt rasch gewisse vertikale Strukturen aufzubauen mit vielen Häuptlingen und nicht so vielen Indianer. Creative Directors, Art Directors Projektleiter, Teamleiter, Sitzungspräsidenten und noch mehr. Das bläht die Kosten auf und führt letztlich zu hohen Stundensätzen. Wobei die gebühren der Künstlersozialkasse bei einer Agentur mit angestellten Designern und Textern nicht anfällt.

Auch hier – große Agenturen haben oft superkreative Teams. Keine Frage! Aber die muss man sich auch erst mal leisten können. Und wenn Du nicht gerade Coca-Cola, McDonalds oder BMW heißt, bist Du mit Deinem Budget eher F als B-Kunde!

Fassen wir kurz zusammen: Ideal wäre ein mehrköpfiges Team mit geringem Verwaltungs-Overhead, verteilten Kompetenzen und der Bereitschaft sich punktuell Kompetenzen z.B. mit Freelancern aus dem eigenen Netzwerk zuzukaufen. In einer kleinen Agentur sind in vielen Fällen mehrere Personen in einem Projekt involviert – so dass der Service nicht auf der Strecke bleibt aber auch nicht so unpersönlich, dass man erstmal den KI-Telefonagenten überlisten oder ein Support-Ticket aufmachen muss, bevor man jemand sprechen kann.

Wie wäre es denn mit einer kleinen, thematisch spezialisierten Agentur mit 4-8 Leuten?  

Mehrere persönliche Ansprechpartner, jeder weiß ansatzweise, worum es geht, verschiedene Kompetenzen und eine gewisse personelle Sicherheit!  Die haben manchmal sogar selbstgebackene Besprechungskekse!

Nun zufällig kenne ich da so eine, die machen Webdesign und Synthographie… und Monster!

Und wenn wir für unsere Kunden Unterstützung für LinkedIn brauchen, rufen wir gerne Alessandra Cacace dazu!