Bloggen, wie geht das?

Warum überhaupt bloggen?

Ein Blog dient in erster Linie der Konversation und Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe. Informationen können sehr schnell und einfach verbreitet werden. Sie haben die Möglichkeit Ihr Unternehmen und Ihre Produkte, oder Dienstleistungen, authentisch und transparent zu präsentieren. Stellen Sie Ihre Leidenschaft für das was Sie tun unter Beweis.  In einem Blog können sie zu Ihren Themen viel tiefer ins Detail gehen, als auf Ihrer Webseite.

Sie haben die Möglichkeit zu zeigen was sie können und werden von Ihrem Publikum als Experte auf Ihrem Gebiet wahrgenommen. Ein Blog  bietet die Möglichkeit mit Ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen und deren Feedback einzusammeln. Ein Dialog kommt natürlich nur dann zustande, wenn Sie auf Kommentare dann auch antworten.

Als positiver Nebeneffekt werden Sie auch bei Google besser gefunden, denn wer bei Google vorne mit dabei sein möchte, kommt nicht daran vorbei, seine Webpräsenz regelmäßig mit neuen und aktuellen Inhalten zu füllen. Versuchen Sie 1 – 2 Beiträge pro Woche für Ihren Blog zu schreiben.

Übrigens: Der Begriff Blog kommt von „Web Log“, was ursprünglich so viel bedeutet wie „Internet Tagebuch“. Also ausführliche Informationen zu tagesaktuellen Themen.  

Wie sollte ein Blogbeitrag aussehen?

Der Artikel muss einladend und einfach zu lesen sein. Schon der erste Blick und ganz wenige Worte entscheiden darüber ob der Besucher sich überhaupt die Zeit nimmt ihn zu lesen.

Geben Sie Ihrem Text eine aussagekräftige Überschrift und trennen Sie ihn in leicht verdauliche Happen. Versehen Sie jeden Abschnitt  mit  Kapitelüberschriften, die idealerweise auch die wichtigsten Keywords enthalten. Lange Textblöcke sind schwerer zu lesen, deshalb sollte man den Text in kurze Absätze unterteilen. Pro Absatz sollten es ca. 4-5 Sätze sein. Auch die Sätze sollten möglichst kurz sein, aber natürlich nicht nur aus Satzfragmenten bestehen. Kommen Sie auf den Punkt.

Einzelne wichtige Sätze und Keywords können fettgedruckt hervorgehoben werden. Wichtiges kann so sofort mit einem Blick erfasst werden und als positiver Nebeneffekt hat dies Auswirkung auf die Auffindbarkeit bei Google zu diesem Stichwort.

Wie lang sollte der Blogartikel sein?

Diese Frage wird unter Bloggern heiß diskutiert und man findet die unterschiedlichsten Angaben. Wichtig ist, dass man einen Text schafft, der für den Leser einen Mehrwert hat. Mit 200 Zeichen schafft man es in der Regel kaum eine detaillierte und verständliche Lösung für ein Problem anzubieten. Es geht beim Bloggen nicht darum das Internet vollzuschreiben und den Benutzer mit Wörtern zu versorgen. Wer seiner „Pflicht“ nur irgendwie schnell-schnell zwischen Tür und Angel nachzukommen versucht und dann einen lieblosen Text abliefert, wird  wahrscheinlich  nicht erfolgreich mit seinem Blog.

Der Leser merkt schnell ob der Schreiber mit Leidenschaft für sein Thema brennt oder irgendwie nur Content für die Suchmaschine liefern möchte. Als grober Anhaltspunkt sollte der Text etwa 500 bis 1000 Zeichen lang sein, gerne auch länger. Dies entspricht in der Regel etwa einer DIN A4 Seite an Text. Themen die sehr umfangreich sind kann man gerne aufteilen und eine Blogreihe daraus machen.

 

Der Schreibstil

Schreiben Sie wie Sie sprechen. Dies ist weder eine wissenschaftliche Arbeit, noch erwartet jemand journalistische Qualität. Der Blog ist Ihr digitaler Kaffeetisch. Stellen Sie sich Ihr gegenüber als eine reale Person vor, stellvertretend für Ihre Zielgruppe, der Sie jetzt etwas zu Ihrem Thema erzählen möchten.

Schreiben Sie genau so, wie sie auch in einer lockeren Unterhaltung mit dieser Person sprechen würden. Keinen hochgestochenen Kauderwelsch und gut klingende Worthülsen, sondern authentisch, persönlich und gerne umgangssprachlich!

Niemand wird glauben, dass Sie besonders viel drauf haben, weil Sie viele Fremdwörter benutzten können. Fremdwörter machen nicht den Experten, sondern gut verständliche Problemlösungen, mit denen Ihr Publikum etwas anfangen kann.  Unterhalten Sie sich auf Augenhöhe und verstellen Sie sich nicht.

Auch reines Fach-Chinesisch ist unangebracht, wenn ihre Zielgruppe Laien und potentielle Kunden aus anderen Branchen sind.

Natürlich kann man im Zusammenhang von einer Internetseite von Usability, der Tag-Cloud Journey und Crowdfunding sprechen, könnte aber auch von Benutzerfreundlichkeit, der Strichwortwolke und Schwarmfinanzierung reden. Passen Sie die Sprache der Zielgruppe an!

 

Worüber soll man im Blog schreiben?

Nutzen Sie Ihren Blog bitte nicht für Ihre Werbebotschaften oder Pressemitteilungen. Ihr Leser ist hier, weil er ein Problem hat von dem er glaubt, dass sie es lösen können. Schließlich haben Sie ihn mit einer aussagekräftigen Überschrift bis hierher gelockt, jetzt erwartet er hilfreiche Tipps und keine platten Werbeanzeigen.

Bestimmen Sie zuerst Ihre Zielgruppe. Wen möchten Sie mit diesem Artikel ansprechen? Welche Probleme, Sorgen und Nöte hat diese Person, bei denen Ihr Wissen von Vorteil ist? Lösen Sie dieses Problem! Was möchte die Person von Ihrem Unternehmen wissen, wo können Sie einen interessanten Blick hinter die Kulissen präsentieren?  Setzen Sie sich an Ihren virtuellen Kaffeetisch und fangen Sie an zu erzählen. Was wissen Sie, was für ihre Zielgruppe wichtig, hilfreich, spannend oder unterhaltsam sein könnte? Schreiben Sie einfach drauf los, schreiben Sie alles runter bis Ihnen nichts mehr einfällt. Für Korrekturen und den Feinschliff ist hinterher noch Zeit.

Beim Inhalt ist der zentrale Aspekt wieder der Mehrwert des Lesers. Bringt dieser Ihn weiter? Erhält er eine Problemlösung oder einen wertvollen Tipp? Ist es ein spannender Reisebericht? Oder einfach eine lesenswerte Anekdote?

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Kein Beitrag ohne Bild, denn der Blog soll ja auf den ersten Blick ansprechend wirken. Jeder Blogbeitrag braucht dazu auch visuelle Elemente. Das können Bilder, Grafiken, Infografiken oder auch mal eingebettete Videos sein.

Natürlich kommen persönliche Bilder von Ihnen, Ihrem Unternehmen und auch von Mitarbeitern viel besser an als Stockphotos. Stockphotos sind weniger glaubwürdig und oft langweilig und sollten daher nur eingesetzt werden, wenn Sie wirklich kein anderes Bild haben oder für Ihren Artikel erstellen können.

 

SEO oder Text für Suchmaschinen

Natürlich schreiben Sie Ihren Text in erster Linie für Ihre Leser und Kunden, dennoch sollten Sie die Möglichkeiten, die ein paar kleine Formatierungen auf Ihr Ranking bei Google haben können, nicht außer Acht lassen.

  • Benutzen Sie Headlines und Subheadlines mit Keywords.
  • Text, Titel und auch die Deskription sollten Keywords enthalten – nicht wegen dem Ranking, sondern auch für einen Aussagekräftigen Kurztext in den Suchergebnissen
  • Alle Bilder und Grafiken müssen mit Textbeschreibungen versehen werden die idealerweise ebenfalls Keywords enthalten
  • Vergeben Sie Tags mit den relevanten Suchbegriffen

Und zum Schluss?

Beenden Sie Ihre Texte mit einem „call to Action“. Fragen Sie nach ob Ihre Ausführungen hilfreich waren, oder ob und was ergänzt werden sollte. Fordern Sie Ihr Publikum zum Dialog auf. Möchten Sie,  dass Ihr Artikel verbreitet wird, dann bitten Sie darum, dass er bei Gefallen geteilt wird. Oder soll der Kunde für weitere Fragen einfach anrufen?

 

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Kerstin Kann Verfasst von:

ist Co-Founder von terramedia und Social Media Managerin (ILS). Ihre Lieblingsorte sind Köln und das Internet. Bereits in den frühen 90ern entdeckte sie ihre Leidenschaft für Online-Kommunikation in Bulletin Boards, Foren und Chats – den Vorläufern der heutigen Social-Media-Kanäle. Sie beschäftigt sich intensiv mit Social-Media- und Onlinemarketing. Heute berät und coacht sie unsere Kunden und ist für die Strategie und Planung von SOM Projekten verantwortlich.

  • Warum überhaupt bloggen?

    Ein Blog dient in erster Linie der Konversation und Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe. Informationen können sehr schnell und einfach verbreitet werden. Sie haben die Möglichkeit Ihr Unternehmen und Ihre Produkte, oder Dienstleistungen, authentisch und transparent zu präsentieren. Stellen Sie Ihre Leidenschaft für das was Sie tun unter Beweis.  In einem Blog können sie zu Ihren Themen viel tiefer ins Detail gehen, als auf Ihrer Webseite.

    Sie haben die Möglichkeit zu zeigen was sie können und werden von Ihrem Publikum als Experte auf Ihrem Gebiet wahrgenommen. Ein Blog  bietet die Möglichkeit mit Ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen und deren Feedback einzusammeln. Ein Dialog kommt natürlich nur dann zustande, wenn Sie auf Kommentare dann auch antworten.

    Als positiver Nebeneffekt werden Sie auch bei Google besser gefunden, denn wer bei Google vorne mit dabei sein möchte, kommt nicht daran vorbei, seine Webpräsenz regelmäßig mit neuen und aktuellen Inhalten zu füllen. Versuchen Sie 1 – 2 Beiträge pro Woche für Ihren Blog zu schreiben.

    Übrigens: Der Begriff Blog kommt von „Web Log“, was ursprünglich so viel bedeutet wie „Internet Tagebuch“. Also ausführliche Informationen zu tagesaktuellen Themen.  

    Wie sollte ein Blogbeitrag aussehen?

    Der Artikel muss einladend und einfach zu lesen sein. Schon der erste Blick und ganz wenige Worte entscheiden darüber ob der Besucher sich überhaupt die Zeit nimmt ihn zu lesen.

    Geben Sie Ihrem Text eine aussagekräftige Überschrift und trennen Sie ihn in leicht verdauliche Happen. Versehen Sie jeden Abschnitt  mit  Kapitelüberschriften, die idealerweise auch die wichtigsten Keywords enthalten. Lange Textblöcke sind schwerer zu lesen, deshalb sollte man den Text in kurze Absätze unterteilen. Pro Absatz sollten es ca. 4-5 Sätze sein. Auch die Sätze sollten möglichst kurz sein, aber natürlich nicht nur aus Satzfragmenten bestehen. Kommen Sie auf den Punkt.

    Einzelne wichtige Sätze und Keywords können fettgedruckt hervorgehoben werden. Wichtiges kann so sofort mit einem Blick erfasst werden und als positiver Nebeneffekt hat dies Auswirkung auf die Auffindbarkeit bei Google zu diesem Stichwort.

    Wie lang sollte der Blogartikel sein?

    Diese Frage wird unter Bloggern heiß diskutiert und man findet die unterschiedlichsten Angaben. Wichtig ist, dass man einen Text schafft, der für den Leser einen Mehrwert hat. Mit 200 Zeichen schafft man es in der Regel kaum eine detaillierte und verständliche Lösung für ein Problem anzubieten. Es geht beim Bloggen nicht darum das Internet vollzuschreiben und den Benutzer mit Wörtern zu versorgen. Wer seiner „Pflicht“ nur irgendwie schnell-schnell zwischen Tür und Angel nachzukommen versucht und dann einen lieblosen Text abliefert, wird  wahrscheinlich  nicht erfolgreich mit seinem Blog.

    Der Leser merkt schnell ob der Schreiber mit Leidenschaft für sein Thema brennt oder irgendwie nur Content für die Suchmaschine liefern möchte. Als grober Anhaltspunkt sollte der Text etwa 500 bis 1000 Zeichen lang sein, gerne auch länger. Dies entspricht in der Regel etwa einer DIN A4 Seite an Text. Themen die sehr umfangreich sind kann man gerne aufteilen und eine Blogreihe daraus machen.

     

    Der Schreibstil

    Schreiben Sie wie Sie sprechen. Dies ist weder eine wissenschaftliche Arbeit, noch erwartet jemand journalistische Qualität. Der Blog ist Ihr digitaler Kaffeetisch. Stellen Sie sich Ihr gegenüber als eine reale Person vor, stellvertretend für Ihre Zielgruppe, der Sie jetzt etwas zu Ihrem Thema erzählen möchten.

    Schreiben Sie genau so, wie sie auch in einer lockeren Unterhaltung mit dieser Person sprechen würden. Keinen hochgestochenen Kauderwelsch und gut klingende Worthülsen, sondern authentisch, persönlich und gerne umgangssprachlich!

    Niemand wird glauben, dass Sie besonders viel drauf haben, weil Sie viele Fremdwörter benutzten können. Fremdwörter machen nicht den Experten, sondern gut verständliche Problemlösungen, mit denen Ihr Publikum etwas anfangen kann.  Unterhalten Sie sich auf Augenhöhe und verstellen Sie sich nicht.

    Auch reines Fach-Chinesisch ist unangebracht, wenn ihre Zielgruppe Laien und potentielle Kunden aus anderen Branchen sind.

    Natürlich kann man im Zusammenhang von einer Internetseite von Usability, der Tag-Cloud Journey und Crowdfunding sprechen, könnte aber auch von Benutzerfreundlichkeit, der Strichwortwolke und Schwarmfinanzierung reden. Passen Sie die Sprache der Zielgruppe an!

     

    Worüber soll man im Blog schreiben?

    Nutzen Sie Ihren Blog bitte nicht für Ihre Werbebotschaften oder Pressemitteilungen. Ihr Leser ist hier, weil er ein Problem hat von dem er glaubt, dass sie es lösen können. Schließlich haben Sie ihn mit einer aussagekräftigen Überschrift bis hierher gelockt, jetzt erwartet er hilfreiche Tipps und keine platten Werbeanzeigen.

    Bestimmen Sie zuerst Ihre Zielgruppe. Wen möchten Sie mit diesem Artikel ansprechen? Welche Probleme, Sorgen und Nöte hat diese Person, bei denen Ihr Wissen von Vorteil ist? Lösen Sie dieses Problem! Was möchte die Person von Ihrem Unternehmen wissen, wo können Sie einen interessanten Blick hinter die Kulissen präsentieren?  Setzen Sie sich an Ihren virtuellen Kaffeetisch und fangen Sie an zu erzählen. Was wissen Sie, was für ihre Zielgruppe wichtig, hilfreich, spannend oder unterhaltsam sein könnte? Schreiben Sie einfach drauf los, schreiben Sie alles runter bis Ihnen nichts mehr einfällt. Für Korrekturen und den Feinschliff ist hinterher noch Zeit.

    Beim Inhalt ist der zentrale Aspekt wieder der Mehrwert des Lesers. Bringt dieser Ihn weiter? Erhält er eine Problemlösung oder einen wertvollen Tipp? Ist es ein spannender Reisebericht? Oder einfach eine lesenswerte Anekdote?

    Bilder sagen mehr als tausend Worte

    Kein Beitrag ohne Bild, denn der Blog soll ja auf den ersten Blick ansprechend wirken. Jeder Blogbeitrag braucht dazu auch visuelle Elemente. Das können Bilder, Grafiken, Infografiken oder auch mal eingebettete Videos sein.

    Natürlich kommen persönliche Bilder von Ihnen, Ihrem Unternehmen und auch von Mitarbeitern viel besser an als Stockphotos. Stockphotos sind weniger glaubwürdig und oft langweilig und sollten daher nur eingesetzt werden, wenn Sie wirklich kein anderes Bild haben oder für Ihren Artikel erstellen können.

     

    SEO oder Text für Suchmaschinen

    Natürlich schreiben Sie Ihren Text in erster Linie für Ihre Leser und Kunden, dennoch sollten Sie die Möglichkeiten, die ein paar kleine Formatierungen auf Ihr Ranking bei Google haben können, nicht außer Acht lassen.

    • Benutzen Sie Headlines und Subheadlines mit Keywords.
    • Text, Titel und auch die Deskription sollten Keywords enthalten – nicht wegen dem Ranking, sondern auch für einen Aussagekräftigen Kurztext in den Suchergebnissen
    • Alle Bilder und Grafiken müssen mit Textbeschreibungen versehen werden die idealerweise ebenfalls Keywords enthalten
    • Vergeben Sie Tags mit den relevanten Suchbegriffen

    Und zum Schluss?

    Beenden Sie Ihre Texte mit einem „call to Action“. Fragen Sie nach ob Ihre Ausführungen hilfreich waren, oder ob und was ergänzt werden sollte. Fordern Sie Ihr Publikum zum Dialog auf. Möchten Sie,  dass Ihr Artikel verbreitet wird, dann bitten Sie darum, dass er bei Gefallen geteilt wird. Oder soll der Kunde für weitere Fragen einfach anrufen?

     

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    Kerstin Kann Verfasst von:

    ist Co-Founder von terramedia und Social Media Managerin (ILS). Ihre Lieblingsorte sind Köln und das Internet. Bereits in den frühen 90ern entdeckte sie ihre Leidenschaft für Online-Kommunikation in Bulletin Boards, Foren und Chats – den Vorläufern der heutigen Social-Media-Kanäle. Sie beschäftigt sich intensiv mit Social-Media- und Onlinemarketing. Heute berät und coacht sie unsere Kunden und ist für die Strategie und Planung von SOM Projekten verantwortlich.

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