Cookies die man nicht essen kann?

Sie kommen aus dem Nichts. Man meint, fröhlich und locker durch das Internet zu surfen und auf einmal erkennt man vor lauter „Warnungen“ den halben Bildschirm nicht mehr:
„Möchten Sie Cookies zulassen?“,  „Unsere Seite verwendet Cookies!“ oder in beliebig vielen Varianten. Doch was sind eigentlich diese Cookies, die man offensichtlich nicht essen kann? Darf man die „zulassen“ oder ist das gefährlich?!

Was sind Cookies?

Cookies sind im Ursprung Textdateien, die (mittlerweile bedarf das dieser Bestätigung) im Webbrowser gespeichert werden. In diesen Textdateien sind Informationen über unser Nutzverhalten gespeichert:

Bevorzugte Seiteneinstellungen oder Sprachen, Informationen über gesuchte Artikel in Shops, angeklickte Seiten oder auch Namen, Adresse, Telefon-Nummern oder Email-Adressen.

Was bewirken Cookies?

Häufig erleichtern sie uns das Surfen im Internet! Wir sind ja von Natur aus eher bequem und von daher freuen wir uns, wenn wir auf einer bereits besuchten Webseite nicht jedes mal neu anmelden müssen. Oder wenn wir ein Bestell-Formular ausfüllen möchten und glücklicherweise sind Adresse und Telefonnummer schon wie von Zauberhand eingetragen.

Allerdings werden die Informationen über unser Surf-Verhalten verstärkt zu Werbezwecken verwendet. Wenn man gerade durch ein Online-Magazin „blättert“ und zwischen dem Text werden auf einmal Produkte angezeigt, die man sich zum Beispiel auf amazon.de oder in einem beliebig anderem Shop angesehen hat, dann liegt das an den „Spuren“ die wir hinterlassen haben. An den gespeicherten Cookies.

Session Cookies oder dauerhafte?

Man unterscheidet zwischen so genannten „Session Cookies“ und dauerhaften Cookies.

Session Cookies werden nur für die Zeit gespeichert, in der man den Browser offen hat und nutzt. Schließt man also die Sitzung, so sind auch die gespeicherten Daten wieder gelöscht.

Bei den daufhaften Cookies ist dies nicht der Fall. Sie werden über einen bestimmten Zeitraum von Monaten oder Jahren auf der Festplatte des Computers gespeichert. Dauerhafte Cookies werden dazu verwendet, um das Verhalten beim surfen im Internet zu analysieren und dazu die passende Werbung im Browser einzusetzen.

Wer kann das denn alles einsehen?

Im Prinzip jede Webseite die man im täglichen Leben besucht. Wie oft man welche Seite besucht hat oder welchen Interessen man beim surfen so nachgeht. All diese Daten sind für Werbefirmen essenziell, um den Besuchern der Webseiten personalisierte Werbung anzuzeigen und das Gefühl zu vermitteln, dass man Ihnen ein besonderes Angebot macht.

Im Internet wird Werbung nur durch wenige, große Unternehmen gesteuert. Dies ermöglicht es den Unternehmen auf möglichst vielen Seiten personalisierte Werbung anzuzeigen. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei aber um anonyme Datensätze, die nicht zu dem eigentlichen Benutzer weiterverfolgt und mit Namen benannt werden können.

Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man einmal an Internetcafés oder andere Anbieter mit Computer- und Internetanbindung denkt. Hier kann es leicht dazu kommen, dass der nächste, der an dem PC sitzt, Ihre Benutzerkonten einsehen kann. Durch Cookies können auch Passwörter gespeichert werden, wenn man vorher die Sitzung nicht ordnungsgemäß beendet hat. So gelingt es also einem Fremden in Ihre Privatsphäre zu gelangen und sich Ihrer Daten zu bemächtigen.
Also achten Sie darauf, sich überall bewusst abzumelden und löschen Sie wenn möglich Browserverlauf und Cookies.

Was, wenn ich keine Cookies speichern möchte?

Sie haben die Möglichkeit in dem Browser nach jeder Sitzung die Cookies in den Einstellungen zu löschen oder einzustellen, dass der Browser selbstständig beim schließen der Sitzung alle Cookies löscht. Ebenfalls kann man in den Einstellungen auch angeben, dass man Cookies generell nicht speichern möchte, ohne jedes mal aufs neue danach gefragt zu werden.

Cookies sind also nicht wie viele glauben, für die Viren auf Ihrem Computer zuständig und werden auch nicht zum Versenden von Spam-Nachrichten benutzt. Sie erhalten dadurch keine schädliche Software auf ihrem Computer, die sich von selbst im Hintergrund installiert. Alles was die Cookies brauchen, ist die Verbindung zwischen Webserver und Browser auf der die Daten ausgetauscht werden können.   Ebenfalls sind Cookies nicht verantwortlich für das Aufblenden von Pop-Up Fenstern, jedoch speichern sie die Information, dass dieses Fenster schon einmal auf Ihrem Bildschirm zu sehen war.

Jovita Braun Verfasst von:

Nach einem mehrmonatigen Praktikum konnten wir Jovita Braun für eine Ausbildung zur Mediengestalterin gewinnen, die sie als Jahrgangsbeste abschloss und die anschließende Übernahme zur reinen Formalie machte. Mit ihrer kommunikativen Art und Ihrer guten Laune war sie prädestiniert für den nächsten Schritt: Jovita und Kerstin bilden gemeinsam unser Social Media Kompetenzteam - welches on demand von den übrigen Team-Mitgliedern ergänzt und unterstützt wird.

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  • Sie kommen aus dem Nichts. Man meint, fröhlich und locker durch das Internet zu surfen und auf einmal erkennt man vor lauter „Warnungen“ den halben Bildschirm nicht mehr:
    „Möchten Sie Cookies zulassen?“,  „Unsere Seite verwendet Cookies!“ oder in beliebig vielen Varianten. Doch was sind eigentlich diese Cookies, die man offensichtlich nicht essen kann? Darf man die „zulassen“ oder ist das gefährlich?!

    Was sind Cookies?

    Cookies sind im Ursprung Textdateien, die (mittlerweile bedarf das dieser Bestätigung) im Webbrowser gespeichert werden. In diesen Textdateien sind Informationen über unser Nutzverhalten gespeichert:

    Bevorzugte Seiteneinstellungen oder Sprachen, Informationen über gesuchte Artikel in Shops, angeklickte Seiten oder auch Namen, Adresse, Telefon-Nummern oder Email-Adressen.

    Was bewirken Cookies?

    Häufig erleichtern sie uns das Surfen im Internet! Wir sind ja von Natur aus eher bequem und von daher freuen wir uns, wenn wir auf einer bereits besuchten Webseite nicht jedes mal neu anmelden müssen. Oder wenn wir ein Bestell-Formular ausfüllen möchten und glücklicherweise sind Adresse und Telefonnummer schon wie von Zauberhand eingetragen.

    Allerdings werden die Informationen über unser Surf-Verhalten verstärkt zu Werbezwecken verwendet. Wenn man gerade durch ein Online-Magazin „blättert“ und zwischen dem Text werden auf einmal Produkte angezeigt, die man sich zum Beispiel auf amazon.de oder in einem beliebig anderem Shop angesehen hat, dann liegt das an den „Spuren“ die wir hinterlassen haben. An den gespeicherten Cookies.

    Session Cookies oder dauerhafte?

    Man unterscheidet zwischen so genannten „Session Cookies“ und dauerhaften Cookies.

    Session Cookies werden nur für die Zeit gespeichert, in der man den Browser offen hat und nutzt. Schließt man also die Sitzung, so sind auch die gespeicherten Daten wieder gelöscht.

    Bei den daufhaften Cookies ist dies nicht der Fall. Sie werden über einen bestimmten Zeitraum von Monaten oder Jahren auf der Festplatte des Computers gespeichert. Dauerhafte Cookies werden dazu verwendet, um das Verhalten beim surfen im Internet zu analysieren und dazu die passende Werbung im Browser einzusetzen.

    Wer kann das denn alles einsehen?

    Im Prinzip jede Webseite die man im täglichen Leben besucht. Wie oft man welche Seite besucht hat oder welchen Interessen man beim surfen so nachgeht. All diese Daten sind für Werbefirmen essenziell, um den Besuchern der Webseiten personalisierte Werbung anzuzeigen und das Gefühl zu vermitteln, dass man Ihnen ein besonderes Angebot macht.

    Im Internet wird Werbung nur durch wenige, große Unternehmen gesteuert. Dies ermöglicht es den Unternehmen auf möglichst vielen Seiten personalisierte Werbung anzuzeigen. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei aber um anonyme Datensätze, die nicht zu dem eigentlichen Benutzer weiterverfolgt und mit Namen benannt werden können.

    Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man einmal an Internetcafés oder andere Anbieter mit Computer- und Internetanbindung denkt. Hier kann es leicht dazu kommen, dass der nächste, der an dem PC sitzt, Ihre Benutzerkonten einsehen kann. Durch Cookies können auch Passwörter gespeichert werden, wenn man vorher die Sitzung nicht ordnungsgemäß beendet hat. So gelingt es also einem Fremden in Ihre Privatsphäre zu gelangen und sich Ihrer Daten zu bemächtigen.
    Also achten Sie darauf, sich überall bewusst abzumelden und löschen Sie wenn möglich Browserverlauf und Cookies.

    Was, wenn ich keine Cookies speichern möchte?

    Sie haben die Möglichkeit in dem Browser nach jeder Sitzung die Cookies in den Einstellungen zu löschen oder einzustellen, dass der Browser selbstständig beim schließen der Sitzung alle Cookies löscht. Ebenfalls kann man in den Einstellungen auch angeben, dass man Cookies generell nicht speichern möchte, ohne jedes mal aufs neue danach gefragt zu werden.

    Cookies sind also nicht wie viele glauben, für die Viren auf Ihrem Computer zuständig und werden auch nicht zum Versenden von Spam-Nachrichten benutzt. Sie erhalten dadurch keine schädliche Software auf ihrem Computer, die sich von selbst im Hintergrund installiert. Alles was die Cookies brauchen, ist die Verbindung zwischen Webserver und Browser auf der die Daten ausgetauscht werden können.   Ebenfalls sind Cookies nicht verantwortlich für das Aufblenden von Pop-Up Fenstern, jedoch speichern sie die Information, dass dieses Fenster schon einmal auf Ihrem Bildschirm zu sehen war.

    Jovita Braun Verfasst von:

    Nach einem mehrmonatigen Praktikum konnten wir Jovita Braun für eine Ausbildung zur Mediengestalterin gewinnen, die sie als Jahrgangsbeste abschloss und die anschließende Übernahme zur reinen Formalie machte. Mit ihrer kommunikativen Art und Ihrer guten Laune war sie prädestiniert für den nächsten Schritt: Jovita und Kerstin bilden gemeinsam unser Social Media Kompetenzteam - welches on demand von den übrigen Team-Mitgliedern ergänzt und unterstützt wird.

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