Keywords don’t come easy – Der Schlüssel zum Herz der User

Es hilft nicht, Google schöne Worte ins Ohr zu flüstern. Ihr verfasst euren Webcontent für Menschen. Die Suchmaschine betreibt nur die Partnervermittlung auf Basis der Inhalte eurer Website und den weltweiten Suchanfragen. Wenn die Keywords von Anfrage und Angebot zueinander passen, kommen der Betreiber der Website und der Nutzer zusammen.

Dabei gilt es nicht schüchtern zu sein. Sprechenden Menschen kann bekanntlich geholfen werden. Dazu muss der Content Manager erstmal verstehen, wie seine potentiellen Kunden im www über ihre Probleme sprechen. Ein Teil des Übereinstimmungsspiels zwischen User und Anbieter ist die genaue Analyse der Eingaben ins Suchfeld der Suchmaschinen. Die meist kurzen Begriffe oder Kombinationen bezeichnet man als Keywords.

Nicht rot werden… Was sind denn eigentlich Keywords?

Ein Keyword besteht aus einem Wort bzw. der Kombination mehrerer Wörter, Zeichen oder Zahlen. Der Bezeichnung wird in zweierlei Art verwendet. Zum einen sind Keywords die Begriffe, die die User in das Suchfeld einer Suchmaschine, wie z.B. Google, eingeben. Die Suchmaschinenwerbung definiert sie zusätzlich als diejenigen Begriffe, unter denen Werbeanzeigen eingeblendet werden, z.B. bei Google AdWords. Innerhalb eines HTML-Dokuments tauchen Keywords bei den Meta-Angaben der Seite auf.

Das Suchmaschinenmarketing klassifiziert Keywords nach Suchvolumen, Termlänge und Suchintention. Short Head Keywords bestehen für gewöhnlich aus einem einzelnen Begriff. Sie sind unspezifisch und allgemein. Im Gegensatz setzen sich Mid- und Long Tail Keywords aus mehreren Wörtern zusammen und bilden eine Frage oder Kombination, die nicht so häufig gesucht wird. Das macht sie für die individuelle Ansprache eurer Zielgruppe interessanter. Flexionen, sprich Abwandlungen in Numerus und Kasus, bewähren sich nur bedingt. Gebeugte Wörter sind einfach nicht der Typ von Suchmaschinen.

Die wollen was von dir – Unterschiedliche Typen von Suchanfragen kategorisieren die Keywords

Abhängig von der Intention des Suchenden teilt man Keywords grob in Gruppen ein:

Informational Keywords: Informationsorientierte Suchbegriffe setzen Suchende ein, die nach Anleitungen, Ratgebern, Problemlösungen und Definitionen suchen. Sie sind in der Regel allgemeiner Natur und führen zu einer Vielzahl an Ergebnissen.

Transactional Keywords: In dieser Gruppe sind alle Suchanfragen zusammengefasst, bei denen der User eine Transaktion durchführen möchte. Dazu gehören z.B. Reservierungen, Bestellungen oder das Herunterladen von Software.

Commercial Keywords: Wie bei den Transactional Keywords ist die Suchanfrage transaktionsorientiert, beinhaltet allerdings eine klare Kaufabsicht. Ein typisches Beispiel ist die Suche nach einem bestimmten Produkt in einer bestimmten Farbe.

Brand Keywords: Hier ist ganz klar die Intention zu erkennen. Der User möchte die Website einer bestimmten Marke aufsuchen. Sie sind das Ergebnis von Aktivitäten im Bereich Brand Marketing.

Google ordnet Suchanfrage beim Date auf andere Art und Weise ein. Die Suchmaschine klassifiziert Keywords in solche der Kategorien „know“, „do“ und „go“.

Ein Know Keyword weist darauf hin, dass der User etwas wissen möchte, z.B. „Wer hat 2016 den Oscar gewonnen?“. Falls ihr es wisst, macht euch das Frage-Antwort-Spiel zu nutze. Einen regen Austausch schätzen potentielle Kunden genauso wie Google.

Wer ein Go Keyword eingibt, kennt bereits sein Ziel. Google hilft ihm dabei, den richtigen Weg zu finden. Eine typische Eingabe wäre z.B. „terramedia Support“.

Zu den Do-Keywords gehören die der User, die eine Aktion im Netz ausführen möchten, z.B. „Plüschherz bestellen“. Wollt ihr etwas verkaufen, lohnt es sich, in diese Richtung  zu optimieren.

Mir fehlen die Worte – Wie finde ich sinnvolle Keywords für meine Homepage?

Ab geht’s auf die Pirsch! Zur Ermittlung der richtigen Keywords steht eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung. Es gibt die unkomplizierten und kostenfreien, wie auch kostenpflichtige Lösungen für die tiefergehende Analyse. Für ein erstes Date reichen die freien Tools zunächst aus. Ihr werdet staunen, wie schnell eure Keyword-Liste an Umfang gewinnt.

Google Suggest und Übersuggest

https://ubersuggest.io/

Die einfachsten Dinge sind die Besten. Google Suggest ist eigentlich kein wirkliches Tool. Es handelt sich schlichtweg um eine Funktion der Google-Suche. Gebt ihr Suchbegriffe in das Suchfenster ein, bekommt ihr Vorschläge zur Vervollständigung der Suchanfrage angezeigt.

Bei den Begriffen handelt es sich um häufig von anderen Suchern eingegebene Begriffe. Sie bilden eine wunderbare Basis für unsere Keyword-Liste. Der Augenkontakt ist also hergestellt. Vor allem Long Tail Keywords, wie beispielsweise Hilferufe zu bestimmten Themen, lassen sich hier ermitteln. Anhand dieser könnt ihr charmant als Zuhörer auf den Plan treten.

Wer direkt alles wissen möchte, greift auf den Webdienst Übersuggest zurück. Hier sieht man sämtliche Keyword-Vorschläge von Google zur Suchanfrage auf einen Blick. Das ist vor allem eine große Hilfe, wenn man sich einen grundsätzlichen Überblick zu einem Thema verschaffen möchte.

Google Keyword Planner

https://adwords.google.com/KeywordPlanner

Eigentlich soll die Keyword-Recherche, die ein Bestandteil von Google AdWords darstellt, zum Auffinden von Schlüsselbegriffen für die AdWords-Kampagnen dienen. Sie eignet sich jedoch auch hervorragend zur Optimierung eures Contents durch sinnvolle Keywords. Einzige Voraussetzung zur Nutzung ist ein gültiges AdWords-Konto.

Über den Google Keyword Planner kommt ihr auf drei Wegen zu neuen Keywords:

1. Ausgehend von einer URL, Produktkategorie oder bereits ermittelten Schlüsselbegriffen generiert der Planer Ideen für neue Keywords. Praktisch ist der Ergebnisfilter. So können Keywords mit zu hohem Traffic oder Klickpreis auf der Stelle ausgeschlossen werden.

2. Anhand von Traffic-Prognosen, ermittelt aus den Suchvolumina, lassen sich Keyword-Sets ermitteln. Hier bekommt ihr einen guten Eindruck, auf welche Keywords die Konkurrenz ihren Fokus legt.

3. Über die Kombination aus den Eingaben von zwei Listen lassen sich Keyword-Listen vervielfachen.

Google Trends

https://trends.google.de/trends/

Dieses Werkzeug ist eine nützliche Hilfe, wenn es darum geht, die Popularität von Suchbegriffen festzustellen. Anhand historischer Daten von Suchanfragen lest ihr ab, wie oft ein bestimmtes Keyword gesucht wird. Ihr könnt auch den Trend für mehrere Suchbegriffe über einen bestimmten Zeitraum vergleichen. Das erleichtert die Entscheidung, wenn ihr zwischen zwei Stühlen steht.

Soovle und Suggestit.de

http://www.soovle.com/
http://www.suggestit.de/

Die auf Soovle ausgegeben Vorschläge entstammen den Suchanfragen einer ganzen Reihe von Quellen. Dazu gehören Amazon, YouTube, Yahoo und selbstverständlich Google. Das Tool funktioniert ähnlich wie Google Suggest. Nach Eingabe eines Ausgangsbegriffs ins Suchfeld erscheinen auf einen Blick die Ergänzungen aus allen Suchmaschinen.

Der Webdienst Suggestit.de funktioniert ähnlich wie Soovle, greift aber auf noch mehr Quellen zurück. Dazu gehört beispielsweise Otto.de oder die B2B-Plattform Wer-liefert-was.de. Hier lassen sich vor allem Suchbegriffe, denen eine Kaufintention zugrunde liegt, ermitteln.

MetaGer-Web-Assoziator

https://metager.de/klassik/asso/

Die Metasuchmaschine MetaGer verfügt über ein eigenes Tool, das passende Assoziationen zu eingegebenen Suchanfragen liefert. Mit den verwandten Suchbegriffen verleiht ihr euren Textinhalten mehr Tiefe.

So weit so gut, doch wie sage ich es ihr nur? Von der sinnvollen Integration der Keywords

Jetzt haben wir im Schweiße unseres Angesichts die ganze Nacht lang die richtigen Worte gesucht. Viel ist im Papierkorb gelandet. Trotzdem haben wir nun eine Vorstellung, welche Worte uns über die digitalen Lippen kommen sollen. Doch wohin damit?

Seitentitel

Die wichtigsten Keywords für jeden Themenbereich auf eurer Homepage sollten Bestandteil des Seitentitels sein. Für den Titel verwendet man in der Regel nicht mehr als 70 Zeichen. Da der Seitentitel in der Auflistung der Suchergebnisse erscheint, versteht es sich von selbst, dass er im Zusammenhang mit dem Inhalt der Seite steht. Die unterscheiden sich nämlich voneinander, und so auch die Keywords, die sie enthalten.

URL

Hier baut ihr die zwei bis drei wichtigsten Schlüsselbegriffe für die aufgerufene Seite ein.

Meta-Description

Die Meta-Description hat im Optimalfall eine Länge zwischen 160 und 180 Zeichen. Unter den ersten 70-80 sollten die Keywords vorkommen. Perfekt eingesetzt stehen sie in einem Kontext, der zum Klick anregt. Danach folgen die Keywords „zweiter Klasse“ und eventuell abermals das Fokus-Keyword.

Seitenüberschriften und Zwischenüberschriften

Da Google diesen eine höhere Bedeutung als dem Fließtext beimisst, empfiehlt es sich, auch hier von den Keywords gebrauch zu machen.

Fließtext

Die Besucher eurer Website möchten in der Regel direkt wissen, um was es geht. Daher hilft Google ihnen in der Form, die wichtigsten Keywords am Anfang und am Ende des Texts zu suchen. Gerade der erste Absatz ist von entscheidender Bedeutung. Manche User lesen einen Inhalt nur kurz an, um schnell die wichtigsten Informationen aufzunehmen.

Bei einer Leserichtung von links nach rechts plaziert der versierte Contentbeauftragte die Keywords möglichst weit links im Text. Zudem sollen Long Tail Keywords den Engtanz üben, da zu vermuten ist, dass Google die räumliche Nähe auch als inhaltliche interpretiert. Ein absoluter Fauxpas ist und bleibt die schnöde Anhäufung derselben Keywords, bekannt unter der Bezeichnung Keyword-Stuffing. So etwas ist bei Algorithmen mit Niveau verpönt.

Bilder

Zu guter Letzt solltet ihr jeder Bilddatei einen sinnvollen Namen geben und eine Beschreibung zum Bild einbinden.

Erfolgreich verkuppelt durch terramedia

Folgen auf eure Worte keine Taten seitens der User, unterstützen wir euch gerne. Mit über 20 Jahren Liebe zum Internet stärkt terramedia eure Webpräsenz mit ansprechendem Webcontent. Dabei sind wir selbstverständlich um die passenden Keywords nicht verlegen. Gerne führen wir gemeinsam mit euch die Analyse ins Detail. Wir zeigen euch noch weit mehr Möglichkeiten und Ideen auf, die richtigen Worte zu finden.

Stefan Goebels Verfasst von:

Stefan Goebels gehört seit 2009 zu terramedia. Der ausgebildete Mediengestalter fokussiert sich aktuell auf das Erstellen von Texten für Website-Relaunches und Blogbeiträge. Das liegt ihm, denn gemäß seines Lebensmottos, die Welt nachhaltig verwirren zu wollen, entwirft er gern fantastische Welten voller komischer Wesen und Tonnen von Parmesan. Manchmal lässt sich sogar ein Verlag breitschlagen, sein Niedergeschriebenes zu drucken.

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  • Es hilft nicht, Google schöne Worte ins Ohr zu flüstern. Ihr verfasst euren Webcontent für Menschen. Die Suchmaschine betreibt nur die Partnervermittlung auf Basis der Inhalte eurer Website und den weltweiten Suchanfragen. Wenn die Keywords von Anfrage und Angebot zueinander passen, kommen der Betreiber der Website und der Nutzer zusammen.

    Dabei gilt es nicht schüchtern zu sein. Sprechenden Menschen kann bekanntlich geholfen werden. Dazu muss der Content Manager erstmal verstehen, wie seine potentiellen Kunden im www über ihre Probleme sprechen. Ein Teil des Übereinstimmungsspiels zwischen User und Anbieter ist die genaue Analyse der Eingaben ins Suchfeld der Suchmaschinen. Die meist kurzen Begriffe oder Kombinationen bezeichnet man als Keywords.

    Nicht rot werden… Was sind denn eigentlich Keywords?

    Ein Keyword besteht aus einem Wort bzw. der Kombination mehrerer Wörter, Zeichen oder Zahlen. Der Bezeichnung wird in zweierlei Art verwendet. Zum einen sind Keywords die Begriffe, die die User in das Suchfeld einer Suchmaschine, wie z.B. Google, eingeben. Die Suchmaschinenwerbung definiert sie zusätzlich als diejenigen Begriffe, unter denen Werbeanzeigen eingeblendet werden, z.B. bei Google AdWords. Innerhalb eines HTML-Dokuments tauchen Keywords bei den Meta-Angaben der Seite auf.

    Das Suchmaschinenmarketing klassifiziert Keywords nach Suchvolumen, Termlänge und Suchintention. Short Head Keywords bestehen für gewöhnlich aus einem einzelnen Begriff. Sie sind unspezifisch und allgemein. Im Gegensatz setzen sich Mid- und Long Tail Keywords aus mehreren Wörtern zusammen und bilden eine Frage oder Kombination, die nicht so häufig gesucht wird. Das macht sie für die individuelle Ansprache eurer Zielgruppe interessanter. Flexionen, sprich Abwandlungen in Numerus und Kasus, bewähren sich nur bedingt. Gebeugte Wörter sind einfach nicht der Typ von Suchmaschinen.

    Die wollen was von dir – Unterschiedliche Typen von Suchanfragen kategorisieren die Keywords

    Abhängig von der Intention des Suchenden teilt man Keywords grob in Gruppen ein:

    Informational Keywords: Informationsorientierte Suchbegriffe setzen Suchende ein, die nach Anleitungen, Ratgebern, Problemlösungen und Definitionen suchen. Sie sind in der Regel allgemeiner Natur und führen zu einer Vielzahl an Ergebnissen.

    Transactional Keywords: In dieser Gruppe sind alle Suchanfragen zusammengefasst, bei denen der User eine Transaktion durchführen möchte. Dazu gehören z.B. Reservierungen, Bestellungen oder das Herunterladen von Software.

    Commercial Keywords: Wie bei den Transactional Keywords ist die Suchanfrage transaktionsorientiert, beinhaltet allerdings eine klare Kaufabsicht. Ein typisches Beispiel ist die Suche nach einem bestimmten Produkt in einer bestimmten Farbe.

    Brand Keywords: Hier ist ganz klar die Intention zu erkennen. Der User möchte die Website einer bestimmten Marke aufsuchen. Sie sind das Ergebnis von Aktivitäten im Bereich Brand Marketing.

    Google ordnet Suchanfrage beim Date auf andere Art und Weise ein. Die Suchmaschine klassifiziert Keywords in solche der Kategorien „know“, „do“ und „go“.

    Ein Know Keyword weist darauf hin, dass der User etwas wissen möchte, z.B. „Wer hat 2016 den Oscar gewonnen?“. Falls ihr es wisst, macht euch das Frage-Antwort-Spiel zu nutze. Einen regen Austausch schätzen potentielle Kunden genauso wie Google.

    Wer ein Go Keyword eingibt, kennt bereits sein Ziel. Google hilft ihm dabei, den richtigen Weg zu finden. Eine typische Eingabe wäre z.B. „terramedia Support“.

    Zu den Do-Keywords gehören die der User, die eine Aktion im Netz ausführen möchten, z.B. „Plüschherz bestellen“. Wollt ihr etwas verkaufen, lohnt es sich, in diese Richtung  zu optimieren.

    Mir fehlen die Worte – Wie finde ich sinnvolle Keywords für meine Homepage?

    Ab geht’s auf die Pirsch! Zur Ermittlung der richtigen Keywords steht eine Reihe von Werkzeugen zur Verfügung. Es gibt die unkomplizierten und kostenfreien, wie auch kostenpflichtige Lösungen für die tiefergehende Analyse. Für ein erstes Date reichen die freien Tools zunächst aus. Ihr werdet staunen, wie schnell eure Keyword-Liste an Umfang gewinnt.

    Google Suggest und Übersuggest

    https://ubersuggest.io/

    Die einfachsten Dinge sind die Besten. Google Suggest ist eigentlich kein wirkliches Tool. Es handelt sich schlichtweg um eine Funktion der Google-Suche. Gebt ihr Suchbegriffe in das Suchfenster ein, bekommt ihr Vorschläge zur Vervollständigung der Suchanfrage angezeigt.

    Bei den Begriffen handelt es sich um häufig von anderen Suchern eingegebene Begriffe. Sie bilden eine wunderbare Basis für unsere Keyword-Liste. Der Augenkontakt ist also hergestellt. Vor allem Long Tail Keywords, wie beispielsweise Hilferufe zu bestimmten Themen, lassen sich hier ermitteln. Anhand dieser könnt ihr charmant als Zuhörer auf den Plan treten.

    Wer direkt alles wissen möchte, greift auf den Webdienst Übersuggest zurück. Hier sieht man sämtliche Keyword-Vorschläge von Google zur Suchanfrage auf einen Blick. Das ist vor allem eine große Hilfe, wenn man sich einen grundsätzlichen Überblick zu einem Thema verschaffen möchte.

    Google Keyword Planner

    https://adwords.google.com/KeywordPlanner

    Eigentlich soll die Keyword-Recherche, die ein Bestandteil von Google AdWords darstellt, zum Auffinden von Schlüsselbegriffen für die AdWords-Kampagnen dienen. Sie eignet sich jedoch auch hervorragend zur Optimierung eures Contents durch sinnvolle Keywords. Einzige Voraussetzung zur Nutzung ist ein gültiges AdWords-Konto.

    Über den Google Keyword Planner kommt ihr auf drei Wegen zu neuen Keywords:

    1. Ausgehend von einer URL, Produktkategorie oder bereits ermittelten Schlüsselbegriffen generiert der Planer Ideen für neue Keywords. Praktisch ist der Ergebnisfilter. So können Keywords mit zu hohem Traffic oder Klickpreis auf der Stelle ausgeschlossen werden.

    2. Anhand von Traffic-Prognosen, ermittelt aus den Suchvolumina, lassen sich Keyword-Sets ermitteln. Hier bekommt ihr einen guten Eindruck, auf welche Keywords die Konkurrenz ihren Fokus legt.

    3. Über die Kombination aus den Eingaben von zwei Listen lassen sich Keyword-Listen vervielfachen.

    Google Trends

    https://trends.google.de/trends/

    Dieses Werkzeug ist eine nützliche Hilfe, wenn es darum geht, die Popularität von Suchbegriffen festzustellen. Anhand historischer Daten von Suchanfragen lest ihr ab, wie oft ein bestimmtes Keyword gesucht wird. Ihr könnt auch den Trend für mehrere Suchbegriffe über einen bestimmten Zeitraum vergleichen. Das erleichtert die Entscheidung, wenn ihr zwischen zwei Stühlen steht.

    Soovle und Suggestit.de

    http://www.soovle.com/
    http://www.suggestit.de/

    Die auf Soovle ausgegeben Vorschläge entstammen den Suchanfragen einer ganzen Reihe von Quellen. Dazu gehören Amazon, YouTube, Yahoo und selbstverständlich Google. Das Tool funktioniert ähnlich wie Google Suggest. Nach Eingabe eines Ausgangsbegriffs ins Suchfeld erscheinen auf einen Blick die Ergänzungen aus allen Suchmaschinen.

    Der Webdienst Suggestit.de funktioniert ähnlich wie Soovle, greift aber auf noch mehr Quellen zurück. Dazu gehört beispielsweise Otto.de oder die B2B-Plattform Wer-liefert-was.de. Hier lassen sich vor allem Suchbegriffe, denen eine Kaufintention zugrunde liegt, ermitteln.

    MetaGer-Web-Assoziator

    https://metager.de/klassik/asso/

    Die Metasuchmaschine MetaGer verfügt über ein eigenes Tool, das passende Assoziationen zu eingegebenen Suchanfragen liefert. Mit den verwandten Suchbegriffen verleiht ihr euren Textinhalten mehr Tiefe.

    So weit so gut, doch wie sage ich es ihr nur? Von der sinnvollen Integration der Keywords

    Jetzt haben wir im Schweiße unseres Angesichts die ganze Nacht lang die richtigen Worte gesucht. Viel ist im Papierkorb gelandet. Trotzdem haben wir nun eine Vorstellung, welche Worte uns über die digitalen Lippen kommen sollen. Doch wohin damit?

    Seitentitel

    Die wichtigsten Keywords für jeden Themenbereich auf eurer Homepage sollten Bestandteil des Seitentitels sein. Für den Titel verwendet man in der Regel nicht mehr als 70 Zeichen. Da der Seitentitel in der Auflistung der Suchergebnisse erscheint, versteht es sich von selbst, dass er im Zusammenhang mit dem Inhalt der Seite steht. Die unterscheiden sich nämlich voneinander, und so auch die Keywords, die sie enthalten.

    URL

    Hier baut ihr die zwei bis drei wichtigsten Schlüsselbegriffe für die aufgerufene Seite ein.

    Meta-Description

    Die Meta-Description hat im Optimalfall eine Länge zwischen 160 und 180 Zeichen. Unter den ersten 70-80 sollten die Keywords vorkommen. Perfekt eingesetzt stehen sie in einem Kontext, der zum Klick anregt. Danach folgen die Keywords „zweiter Klasse“ und eventuell abermals das Fokus-Keyword.

    Seitenüberschriften und Zwischenüberschriften

    Da Google diesen eine höhere Bedeutung als dem Fließtext beimisst, empfiehlt es sich, auch hier von den Keywords gebrauch zu machen.

    Fließtext

    Die Besucher eurer Website möchten in der Regel direkt wissen, um was es geht. Daher hilft Google ihnen in der Form, die wichtigsten Keywords am Anfang und am Ende des Texts zu suchen. Gerade der erste Absatz ist von entscheidender Bedeutung. Manche User lesen einen Inhalt nur kurz an, um schnell die wichtigsten Informationen aufzunehmen.

    Bei einer Leserichtung von links nach rechts plaziert der versierte Contentbeauftragte die Keywords möglichst weit links im Text. Zudem sollen Long Tail Keywords den Engtanz üben, da zu vermuten ist, dass Google die räumliche Nähe auch als inhaltliche interpretiert. Ein absoluter Fauxpas ist und bleibt die schnöde Anhäufung derselben Keywords, bekannt unter der Bezeichnung Keyword-Stuffing. So etwas ist bei Algorithmen mit Niveau verpönt.

    Bilder

    Zu guter Letzt solltet ihr jeder Bilddatei einen sinnvollen Namen geben und eine Beschreibung zum Bild einbinden.

    Erfolgreich verkuppelt durch terramedia

    Folgen auf eure Worte keine Taten seitens der User, unterstützen wir euch gerne. Mit über 20 Jahren Liebe zum Internet stärkt terramedia eure Webpräsenz mit ansprechendem Webcontent. Dabei sind wir selbstverständlich um die passenden Keywords nicht verlegen. Gerne führen wir gemeinsam mit euch die Analyse ins Detail. Wir zeigen euch noch weit mehr Möglichkeiten und Ideen auf, die richtigen Worte zu finden.

    Stefan Goebels Verfasst von:

    Stefan Goebels gehört seit 2009 zu terramedia. Der ausgebildete Mediengestalter fokussiert sich aktuell auf das Erstellen von Texten für Website-Relaunches und Blogbeiträge. Das liegt ihm, denn gemäß seines Lebensmottos, die Welt nachhaltig verwirren zu wollen, entwirft er gern fantastische Welten voller komischer Wesen und Tonnen von Parmesan. Manchmal lässt sich sogar ein Verlag breitschlagen, sein Niedergeschriebenes zu drucken.

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