Heumarkt und Reiterdenkmal

Heumarkt und Reiterdenkmal

Kölnbild des Tages 17.04.2017

Bis ins Mittelalter hinein bildete der Heumarkt eine Einheit mit dem nördlich von ihm gelegenen Alter Markt. Der alte Name Inselmarkt erinnert daran, dass er sich einst auf einer vorgelagerten Rheininsel befand. Der heutige Name stammt vom lateinischen "forum feni" (feni = Heu) aus dem frühen Mittelalter. Das Reiterdenkmal ließ der Kölner Oberbürgermeister Joseph Herrmann Stupp im Jahre 1855 zur Ehrung Friedrich Wilhelm III. errichten. Anlaß war der 50. Jahrestag der Vereinigung des Rheinlandes mit Preußen. Die beauftragten Künstler, Gustav Blaeser und Hermann Schievelbein, nutzten die Gelegenheit, dem preußischen Militärstaat auf subversive Weise eins auszuwischen. Bei der Enthüllung nach ihrem Tod stellte man fest, dass entgegen des königlichen Willens mehr Zivilisten als Soldaten den Sockel säumten. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal vollkommen zerstört. 1985 setzte der Künstler Herbert Labusga eine Nachbildung aus Styropor auf den Sockel, die die Stadt trotz ihrer echt wirkenden Erscheinung und des unschlagbaren Preises von "nur" 10.000 € nicht duldete. Seit 2009 steht das Reiterdenkmal wieder an seinem alten Standort, restauriert auf Basis von Spenden und Mitgleiderbeiträgen der "Interessengemeinschaft Päd".

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