St. Severin

St. Severin

Kölnbild des Tages 10.05.2017

Zur Zeit der Römer führte die heutige Severinsstraße nach Süden in Richtung Bonn. Sie ist benannt nach der Kirche St. Severin, die zu den zwölf romanischen Basiliken Kölns gehört. Der heilige Severin, dem sie geweiht ist, bekleidete als dritter das Bischofsamt in Köln. Mit der Erweiterung eines Saalbaus aus dem 4. Jahrhundert zur Basilika im 6. und im 8. Jahrhundert bezweckte man vermutlich, den Reliquien des Heiligen Severin eine angemessene Heimstatt zu errichten. Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert folgten weitere Umbauten. Dabei wichen romanische Elemente, wie beispielsweise der Westturm, gotischen bzw. spätgotischen Elementen. Der zweite Weltkrieg verursachte schwere Schäden an St. Severin. Der Wiederaufbau dauerte bis zum Jahr 1961 und basierte auf der vom 9. bis zum 15. Jahrhundert erbaute romanische Kirche. In der Schatzkammer von St. Severin werden der Severinusstab und ein Korneliusstab aufbewahrt. Die Textilien aus den Reliquien, sowie die Severinusscheibe werden seit 2005 in einem Sakrakrium in der Südkrypta ausgestellt.