Severinstorburg am Chlodwigplatz

Severinstorburg am Chlodwigplatz

Kölnbild des Tages 19.05.2017

Die Severinstorburg gehört zu den vier noch erhaltenen Stadttorburgen der mittelalterlichen Stadtmauer von Köln. Sie ist benannt nach der Pfarrei St.Severinus und hieß später Severinsportz, woraus die Kölsche Sproch die "Vringspooz" gemacht hat. Das Wahrzeichen des Severinsviertels steht am Chlodwigplatz. Sie ist ein hervorragendes Beispiel mittelalterlicher Befestigungsbaukunst. Unmittelbar davor befindet sich legendäre Backhaus Schmitz, im Volksmund Schmitz-Backes genannt. Bis dorthin mussten Veurteilte früher auf ihrem Weg die Severinsstraße hinunter gelangen, um ihre Bestrafung, wie beispielsweise das Tragen eines hölzernen Mantels (Huick), zu überstehen. Das kölsche Sprichwort "Du bes noch nit lans Schmitz-Backes" bezieht sich darauf und bedeutet, dass jemand noch lange nicht aus dem Schneider ist.

Severinstorburg am Chlodwigplatz

Severinstorburg am Chlodwigplatz

Kölnbild des Tages 19.05.2017

Die Severinstorburg gehört zu den vier noch erhaltenen Stadttorburgen der mittelalterlichen Stadtmauer von Köln. Sie ist benannt nach der Pfarrei St.Severinus und hieß später Severinsportz, woraus die Kölsche Sproch die "Vringspooz" gemacht hat. Das Wahrzeichen des Severinsviertels steht am Chlodwigplatz. Sie ist ein hervorragendes Beispiel mittelalterlicher Befestigungsbaukunst. Unmittelbar davor befindet sich legendäre Backhaus Schmitz, im Volksmund Schmitz-Backes genannt. Bis dorthin mussten Veurteilte früher auf ihrem Weg die Severinsstraße hinunter gelangen, um ihre Bestrafung, wie beispielsweise das Tragen eines hölzernen Mantels (Huick), zu überstehen. Das kölsche Sprichwort "Du bes noch nit lans Schmitz-Backes" bezieht sich darauf und bedeutet, dass jemand noch lange nicht aus dem Schneider ist.