Mobile first

Responsive war gestern. Heute gilt Mobile First

Responsive Design war eines der wichtigsten Schlagwort zum Thema Webdesign in den letzten Jahren. Responsive Design steht für die dynamische Anpassung des Webseiten-Layouts an das jeweilige Endgerät bzw. genau genommen an die jeweilige Auflösung des Displays bzw. Monitors eben jenes Endgerätes.

Da der Anteil der mobilen Nutzer inzwischen bei vielen Webseiten den der Desktop oder Tablet-Nutzer weit hinter sich gelassen hat, hat sich auch bei der Gestaltung von Webseiten erneut etwas verändert.

Was bedeutet „mobile first“?

Statt auf dem Desktop für das Web zu designen und diese Gestaltung für Smartphones „betrachtbar“ zu machen ist es bei „mobil first“ genau anders herum.

Eine Umkehr der Maxime. Die Website wird also zuerst für das mobile Gerät entwickelt und optimiert und erst im zweiten Schritt wird die Fassung für den Desktop-Benutzer angepasst. Das klingt vom Prinzip her simpel – ist aber nicht ganz so trivial, wie man sich das vorstellen möchte.

Gerade bei den Smartphones gibt es hinsichtlich der Auflösung einige Unterschiede. Dann sind verschiedene Android-Versionen unterwegs, iPhones und auch noch ein paar Windows Mobile-Geräte.

Mobile First ist eine Herausforderung für die Webdesigner. Natürlich stellen wir uns dieser Herausforderung und fragen im Vorhinein ab, ob bei der Neugestaltung das Prinzip Mobil First angewendet werden soll – übrigens mit sehr unterschiedlichen Resultaten, abhängig von der Zielgruppe und dem Thema der jeweiligen Webseite.

Auch im Bereich Onlineshops spricht man inzwischen vom M-Commerce, dem Mobil-Commerce, denn immer mehr Kaufabschlüsse im Onlinehandel werden vom Smartphone aus getätigt.